Interview mit Manuel und Florian, zwei dualen Studenten der Witte Group

Witte: Duale Studenten

Duale Studenten bei Witte: Florian Dreffin (links) und Manuel Leander Gersitz (rechts)

Wann hast du dein duales Studium aufgenommen und warum hast du dich dafür entschieden?

Florian: Mein duales Studium begann dieses Jahr am ersten August (2018). Für mich ist ein duales Studium, gerade im Bereich der BWL, mittlerweile ein absoluter Vorteil. Zum einen erhält man durch den Praxisbezug und die Ausbildung einen gewissen Vorteil gegenüber „normalen“ Studenten. Zum anderen hilft es mir aber auch, die gelernten Inhalte aus Studium und Ausbildung direkt erkennen und anwenden zu können.

Manuel: Ich begann mein duales Studium im August 2017 im direkten Anschluss an mein Abitur gemeinsam mit allen anderen Auszubildenden der Firmengruppe. Ich hatte mich für ein duales Studium entschieden, da ich das reine Studium als keine Alternative für mich sah. Ich wollte etwas schaffen und nicht nur lernen und dafür bot sich die Kombination aus Ausbildung und akademischer Ausbildung ideal an.

Was war deine bisher größte berufliche Herausforderung? Und was war bisher der schönste Moment?

Florian: Dadurch, dass ich noch nicht allzu lange das duale Studium mache, ist das bisher recht schwer zu sagen. Die alltäglichen Herausforderungen wie das Erlernen neuer Prozesse, neuer Studieninhalte usw. machen das Ganze derzeit sehr abwechslungsreich und spannend. Ich denke, dass meine größte Herausforderung bald kommt, nämlich die anstehende Klausurenphase von Berufsschul- und Uniklausuren. Der schönste Moment war bisher, als ich nach den ersten Wochen gemerkt habe, dass es die richtige Entscheidung war, dieses Studium zu machen und ich Spaß an dem habe, was ich tue.

Manuel: Die größte Herausforderung war Weihnachten 2017 als bei mir alle Uni-Klausuren und die Klausuren in der Berufsschule zusammen mit der Zwischenprüfung zum Industriekaufmann anfielen. Das Zeitmanagement für sieben Klausuren zu lernen, arbeiten und sich auch noch auf die Zwischenprüfung vorzubereiten war sehr anspruchsvoll und auch fordernd. Der schönste Moment zog sich über eine ganze Woche hin, als mir die Möglichkeit eröffnet wurde, Kunden aus Afrika zu begleiten. Verschiedene Events und Veranstaltungen eigenständig zu planen und gemeinsam mit dem Kunden und dem zuständigen Außendienstmitarbeiter durchzuführen. Dies war eine willkommene Herausforderung und Abwechslung.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollte man für das duale Studium mitbringen?

Florian: Ich denke, dass vor allem die persönlichen Voraussetzungen entscheidend sind. Sicherlich sollte man ein vernünftiges Abitur mitbringen, aber entscheidend ist die eigene Einstellung. Organisation halte ich für einen der größten Vorteile zusammen mit einer guten Ausdauer. Das hilft einem gerade während der Klausurenphasen und Arbeitstage und kann einem viel Stress bzw. Zeitdruck ersparen.

Manuel: Prinzipiell reicht ein „normales“ Abitur, wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist. Ich kann aber sagen, dass ein Wirtschaftsabitur oder ein Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft sich nicht negativ auswirken wird. Es erleichtert den Einstieg schon sehr stark, vor allem im Bereich der Berufsschule. Persönlich muss man sagen, dass Ausdauer, Leistungsbereitschaft und auch Opferbereitschaft zu den Eigenschaften gehören, die man zu dieser Form der Ausbildung mitbringen sollte. Die Bereitschaft, jeden Samstag die Uni zu besuchen und nach der Arbeit noch zu lernen, strapaziert doch, wenn man es nicht gerne macht.

Was erhoffst du dir in den nächsten 1 bzw. 2 Jahren? Und wo siehst du dich in 5 Jahren?

Florian: Zunächst einmal möchte ich natürlich nächstes Jahr meine Ausbildung erfolgreich beenden. Der bestmögliche Abschluss meines Bachelors wird dann das nächste Ziel sein. In fünf Jahren wäre ich gerne ein Teil des Vertriebs der Firmengruppe Witte und im Außendienst tätig.

Manuel: Als kurzfristige Ziele im akademischen Bereich habe ich mir natürlich erstmal den Abschluss gesetzt. Diesen dazu noch möglichst gut und mit Schwerpunkt im Bereich Marketing und Unternehmensführung. Beruflich und persönlich möchte ich noch wachsen und einiges lernen, damit ich am Ende meiner Ausbildung ein fundiertes Wissen über unsere Produkte und Dienstleistungen habe, welche ich im Vertrieb kanalisieren kann. Als mittelfristiges Ziel sehe ich mich als Teil des internationalen Vertriebs der Firmengruppe Witte mit möglichst vielen Stempeln im Reisepass.

Hast du zum Abschluss noch einen (Geheim-)Tipp für angehende Bewerber, um Personaler von sich zu überzeugen?

Florian: Ich glaube, das Wichtigste ist es tatsächlich, authentisch zu sein. Ein gutes Benehmen, moderne Verhaltensformen etc. gehören selbstverständlich auch dazu. Man sollte aber auf keinen Fall aufgesetzt wirken bzw. sein. Man will schließlich von sich überzeugen und das kann man, denke ich, durch ein offenes, ehrliches Erscheinen am besten.

Manuel: Diese „Standard“-Tipps wie „sei du selbst“ und ähnliches brauche ich an dieser Stelle nicht mehr betonen. Sondern ich empfehle neben dem Pool an Stärken sich auch seiner Schwächen bewusst zu sein und diese dezent verpackt auch zu kommunizieren. Sie machen uns am Ende menschlich und zeigen dem Personaler auch, wer Ihr wirklich seid.

2018-12-11T11:47:16+00:00

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