Umweltplaketten in rot, gelb oder grün in der Windschutzscheibe zeigen die Schadstoffgruppe des Fahrzeugs an und berechtigen zur Einfahrt in Umweltzonen (Niedrig-Emissions-Gebiete). Soweit so gut. Dass auch E-Autos mit grüner Plakette fahren müssen, erscheint zunächst verwunderlich, da diese doch abgasfrei sind und durch ein E-Kennzeichen identifiziert werden können.

Das E-Kennzeichen ist allerdings freiwillig und bringt Fahrern von Elektrofahrzeugen, Brennstoffzellenautos sowie Plug-in Hybriden Vorteile wie die zum Teil kostenfreie Nutzung öffentlicher Parkplätze, der Busspur oder Ladestationen – Anreize des Gesetzgebers auf Elektromobilität umzusteigen. Nicht alle E-Autos haben also ein E-Kennzeichen.

Die Umweltplakette hingegen dient in mittlerweile 57 Umweltzonen bundesweit als Nachweis für begrenzte Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen. Elektrofahrzeuge gehören zur emissionsärmsten Kategorie und sind mit der grünen Plakette schnell und eindeutig als solche zu erkennen.

Übrigens: Ist man ohne Plakette in einer Umweltzone unterwegs, kostet dies 80-100 EUR Bußgeld. Ausgegeben werden Umweltplaketten von den Zulassungsstellen, anerkannten Werkstätten, dem TÜV oder der DEKRA.

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